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Die Overbeck-Gesellschaft – Verein von Kunstfreunden e.V.

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aktuelle Ausstellungen
 
 
 
 
Overbeck-Gesellschaft: 8. Februar – 26. April 2020
St. Petri zu Lübeck: 8. Februar – 22. März 2020

 
Peyman Rahimis (*1977 in Teheran, lebt in Frankfurt/Main) raumgreifende Installationen bewegen sich in einer Sphäre des Dazwischen. Er erzeugt dissonante, mehrdeutige atmosphärische Situationen mit direkten Bezügen auf den jeweiligen Ausstellungsort. Für seine Doppelausstellung in der Overbeck-Gesellschaft und in St. Petri zu Lübeck stellt Rahimi installative Setzungen in die Ausstellungsarchitekturen ein. In dem über dreißig Meter hohen, mittelalterlichen Kirchenschiff bilden meterlange Vorhänge geschwungene Räume im Raum. Im Zusammenspiel mit an den Vorhängen befestigten Malereien oder von ihnen umhüllten Objekten und Skulpturen entsteht ein Narrativ über das Räumliche, das zwischen Präsentieren und Verbergen changiert und dabei die Transformation eines jeden Zustandes bis in den Tod offenbart. Als eine akustische Klammer verbindet eine Soundarbeit im Pavillon der Overbeck-Gesellschaft mit Geräuschen aus der Petri-Kirche die beiden Teilausstellungen. Eine Art Labyrinth aus Maschendraht und schweren Eisenkonstruktionen greift die sachliche Architektur auf, zitiert und wiederholt sie, bis sie immer enger und kaum noch zu betreten ist. Zwischen flackernden Neonleuchten und hinter dem engmaschigen Zaun bevölkern auch hier Gemälde, Objekte und Skulpturen die Ausstellung. Peyman Rahimis Ausstellungen sind momentane Kommunikationsräume zwischen dem Betrachter und dem Ausgestellten. Die erzeugte Atmosphäre fordert zu einer Auseinandersetzung mit dem Anderen, dem Fremden auf. Das Sehen wird körperlich, weil sich Betrachter und Werk auf verschiedenen Ebenen von Wirklichkeit begegnen. Insofern ist es auch eine Frage der Perspektive, ob es sich in Lübeck um eine Ausstellung in zwei Räumen handelt oder um zwei Ausstellungen an einem Ort.
 
 
Peyman Rahimi, Zelle, 2020, Installationsansicht Overbeck-Gesellschaft, Foto: Fred Dott 
 
 
Peyman Rahimi, Zelle, 2020, Installationsansicht St. Petri zu Lübeck, Foto: Fred Dott 
 
ERZJAHRESGABEN
 
Eröffnung: SAMSTAG, 8. Februar 2020, um 17:00 im Overbeck-Pavillon (Zugang durch die Bürgergärten)
 
Mit der Etablierung von Jahresgaben in der Overbeck-Gesellschaft wird zum einen das Angebot für Mitglieder erweitert, Interesse für die Gegenwartskunst zu wecken, zum anderen ganz allgemein die Möglichkeit geboten, Kunstwerke zu einem erschwinglichen Preis zu erwerben. Jeder Käufer einer Jahresgabe fördert nicht nur Künstlerinnen und Künstler unserer Zeit, sondern unterstützt damit maßgeblich das Programm der Overbeck-Gesellschaft. Der Hauptfokus bei der Auswahl (aber nicht ausschließlich) liegt auf den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern, die in dem abgelaufenen Jahr an Ausstellungen in der Overbeck-Gesellschaft beteiligt gewesen sind. Die Titel der Jahresgaben-Präsentationen werden meist dem Titel eines der ausgestellten Werke entnommen. Der Titel der diesjährigen Ausstellung Erzjahresgaben bezieht sich auf das Lübeck-Projekt von Jonathan Meese Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe) aus dem vergangenen Jahr.
Für 2019 / 2020 sind Jahresgaben mit Arbeiten von Waltraud Eich, Nschotschi Haslinger, Una Hepburn, Herbert Hoffmann, Jonathan Meese, Mary-Audrey Ramirez und Thomas Rentmeister erhältlich.
 
 
aktuelle Ausstellungen
 
 
 
Lothar Götz, Sturm und Drang, 2019, Wandfarbe, 505 x 484 cm, Installationsansicht Overbeck-Gesellschaft, Foto: Fred Dott
 
 
Die "Daphne" ist zurück!
 
 
Renée Sintenis (1888-1965), Daphne, 1930, Bronze, vergoldet, 144 cm,
Installationsansicht Overbeck-Pavilon / Behnhausgarten 2019, Foto: Fred Dott.
 
Die „Daphne“, die sich im Besitz der Lübecker Museen befindet, greift auf ein mythologisches Thema nach Ovid zurück. Die Flussnymphe flieht vor dem liebestollen Gott Apoll und entzieht sich ihm endgültig, indem sie sich in einen Lorbeerbaum verwandelt. Man kennt die Nymphe aus der furiosen Gruppe Apollo und Daphne, die der bedeutende italienische Bildhauer Gianlorenzo Bernini bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts geschaffen hat. Sintenis reduzierte die antike Geschichte auf die Frauengestalt, deren Verwandlung nur andeutungsweise – durch ein paar Blätter an den Armen und im Haar – dargestellt wird.

Die Restaurierung der „Daphne“ ist durch eine großartige private Sammelaktion von Bettina Thierig
und Max Schön ermöglicht worden. Wir möchten beiden an dieser Stelle einen herzlichen Dank
aussprechen. Die Skulptur der international anerkannten Bildhauerin Sintenis wurde 1929 von dem
damaligen Leiter der Lübecker Museen, Carl Georg Heise, zur Eröffnung des neuen, von Wilhelm
Bräck erbauten Overbeck-Pavillon in Auftrag gegeben und ein Jahr später aufgestellt. Nun erstrahlt sie in neuem Glanz!

 
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Veranstaltungshinweise zur laufenden Ausstellung und zu kommenden Veranstaltungen finden Sie hier.
 
Weitere Informationen zu unserem aktuellen Ausstellungsprogramm erhalten Sie auf dieser Seite.
 
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