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Ausstellungen 2012
 
Informationen zu den einzelnen Ausstellungen:
 
Rivane Neuenschwander
Haegue Yang
09. Februar - 01. April

Johanna Diehl
13. Mai - 24. Juni 
 
Regionale 1 »Aus der Region«
22. Juli - 02. September 
 
Alexander Wolff
30. September - 11. November
 
Almut Linde - Existential
2. Dezember - 20. Januar 2013

 



 Rivane Neuenschwander
 Haegue Yang
 
 09. Februar - 01. April
 

Die beiden international bekannten Künstlerinnen Rivane Neuenschwander (geb. 1967 in Belo Horizonte, Brasilien)   und Haegue Yang (geb. 1971 in Seoul, Korea) begannen ihren Dialog 2011 in der Kunsthalle in Lingen und setzen ihn  mit anderen Werken – mit Licht- und Wasserinstallationen, Video, Zeichnung und Collage – in der Overbeck-Gesellschaft fort.

Aus den „Series of Vulnerables Arrangements“ zeigt Haegue Yang die raumfüllende  Arbeit der „Seven Basel Lights“.   Jedes dieser sieben skulpturalen Gebilde ist af sich selbst bezogen und gleichzeitig Teil des gesamten Lichtraums. Alle bestehen aus Dingen des alltäglichen Lebens, die, ineinander verschlungen, ihre ursprünglichen Funktionen eingebüßt haben, die wechselnde Konnotationen erfahren und dennoch neue Bedeutung gewinnen.

Auch Rivane Neuenschwander thematisiert Aspekte des Dazwischen, der Übersetzung, der Transformation, teilweise mit Referenzen auf naturbedingte Prozesse. Die Installation „Rain Rains“ vermittelt mit ihrer poetisch-sinnlichen Formensprache Leichtigkeit und signalisiert trotzdem eine unterschwellige Bedrohung, bedingt durch minimale, in der Zeit ablaufende Veränderungen wie das stete Tropfen des Wasser.
 
  
Rivane Neuenschwander, Sergio Neuenschwander "A queda/The Fall" 2009
   
Haegue Yang "Series of Vulnerable Arrangements - Seven Basel Lights" 2007
 


 
 
 Johanna Diehl
 
 13. Mai - 24. Juni
 

Johanna Diehls Fotografien von Räumen und Orten  zeichnen sich durch ihre besondere Präzision und die Abwesenheit von Menschen aus. In ihren verschiedenen Serien thematisiert sie meist politische oder ethnische Separierungen und die daraus resultierende Veränderung, die sich architektonisch manifestieren. Auf Grund der eindringlichen Komposition, die die Betrachter zu sezierenden Blicken auffordert, fallen einige durch die Geschichte des Raumes bedingte Unregelmäßigkeiten auf: Hinterlassenschaften der sich ehemals dort aufhaltenden Menschen, die narrative Momente auslösen. Die Fotografien sind stille Belege politischer wie privater Geschichte und zeugen von den zahlreichen Spuren, die diese Erfahrungen hinterlassen.

 

In der Serie „Borgo“ befasst sich die Künstlerin mit der Struktur von Idealsiedlungen, die zwischen 1926 und 1943 unter Benito Mussolini im Hinterland von Sizilien gebaut wurden und die heute überwiegend verlassen sind. 

 

Johanna Diehl, geboren 1977, lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig. 

 
Johanna Diehl "Borgo" 2010
 
 



 
Regionale 1 »Aus der Region«
 
 22. Juli - 02. September
 

Das Ausstellungsvorhaben „Regionale 1 – Aus der Region“ rückt die maßgeblichen künstlerischen Strategien und Positionen der teilnehmenden Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes Schleswig-Holstein der Jahre 2009 und 2010 in den Fokus einer weiträumigen Präsentation.

Temporäre Veranstaltungen und Aktionen, Arbeiten im Außenbereich und einer umfangreichen Publikation erweitern und begleiten die Gruppenausstellung in den Räumen der Overbeck-Gesellschaft.

Die ausgewählten Beiträge beschreiben Zirkelschläge aus dem geografischen Bereich Norddeutschland heraus und profilieren Schleswig-Holstein als Ort und Ausgangspunkt zur multimedialen und interdisziplinären Partizipation und Antizipation an einer breitgefächerten Auswahl zeitgenössischer Diskurse.

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Am Montag (Kenan Darwich, Nils Küppers und René Siegfried), Jan Christophersen, Malte Esser, Ekaterina Ezhkova, Annabelle Fürstenau, Kaja Grope und Karin Kreuder, Thomas Judisch, Ludger Kisters, Olrik Kohlhoff, Yukari Kosakai, Matthias Krause, Michael Kress, Benjamin Mastaglio, Arne Rautenberg, reflexion K, Arne Sommer, TallBlondLadies (Anna Berndtson und Irina Runge), Beatrix Wagner.



 
Thomas Judisch, »after the sunset«, 2010/2011 Laminierkeramik, 7 x 26 x 7 cm, Ed. 18 plus 3 AP, courtesy COLLECTIVA gallery, Berlin & Umtrieb Galerie, Kiel
 
 



  Alexander Wolff
 
 30. September - 11. November
 

Eine der vielen unterschiedlichen künstlerischen Strategien Alexander Wolffs besteht darin, in seine eigenen großflächigen Wandmalereien Bilder von Künstlerkollegen zu integrieren. Oder er gestaltet Ausstellungen, die er wöchentlich umhängt,

modifiziert und auch Galeristen oder das Publikum dazu animiert. Interaktionen hebeln die Statik herkömmlicher institutioneller Ausstellungen aus. In seiner Kunst betont er das Handgemachte, die Haptik und Oberflächenbeschaffenheit der Materialien. Leinwände werden gefärbt, gesprayt, gebatikt oder zerfetzt, um dann zu überdimensionalen Wandbehängen zusammenzufinden. In seine Arbeiten ist das historische Vokabular der abstrakten Malerei ebenso involviert wie konkrete Dinge aus seiner Kindheit oder besondere Details der Ausstellungsarchitektur. Kontinuität und Instabilität sind in diesen Kunstszenarien keine Gegensätze.

 

Alexander Wolff, geboren 1976, lebt und arbeitet in Los Angeles und Berlin.
 
    
Alexander Wolff "Erster Raum: Durchsicht" 2012                                                                               
 
 

 
 
 Almut Linde - Existential
 
 02. Dezember - 20. Januar 2013
 

Die Konzeptkünstlerin und Fotografin Almut Linde befasst sich seit ihrem Studium in Hamburg und Madrid mit den Deutungsmöglichkeiten innerhalb der Minimal Art, deren Prinzipien sie in sprachlicher wie bildlicher Hinsicht kontextualisiert und erweitert.

Zu beobachten ist eine Hinwendung zu sozialpolitischen Inhalten, häufig zur Arbeitswelt. Doch das auf den Bildern Dargestellte täuscht, die Realität ist komplexer, worauf ein Titel wie „Landschaft/Feuerpause“ für das Foto eines in Naturbetrachtung versunkenen Soldaten verweist.

Eines der zentralen Werke der Ausstellung ist eine Serie, die die Künstlerin 2010 in den Räumen der insolventen Lübecker Maschinenbaugesellschaft, LMG, fotografiert hat. Gezeigt werden Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Nicht gezeigt wird, dass es ihr letzter Arbeitstag ist und dass die Maschinen schon stillstehen.

In einem sachlichen, fast beiläufigen Darstellungsmodus sind Abbilder unserer Gesellschaft entstanden, unerwartet und teilweise bedrohlich, enthalten sie af einer weiteren Ebene dennoch ein hohes Maß an Emotionalität.

 

Almut Linde, geboren 1965 in Lübeck, lebt und arbeitet in Hamburg.
 

Almutt Linde "Landschaft/Feuerpause" 2008
 


 
 Veranstaltungen und Führungen
 
Am 7. Februar hält der Kunstkritiker und Essayist Prof. Thomas Wagner auf Einladung der Overbeck-Gesellschaft den Diesntagsvortrag in der GEMEINNÜTZIGEN: "Tauben verteilen im Park" über die Biennalen von Venedig 2009 und 2011.
 
Ab Februar wird die Kooperation der Overbeck-Gesellschaft mit dem Kommunalen Kino fortgesetzt und beginnt mit dem Film "Over Your Cities Grass Wll Grow" über den deutschen Künstler Anselm Kiefer.
 
Im Mai werden im Rahmen der Tagung der Marcel Proust Gesellschaft, die unter dem Titel "Prousts Recherche und die Medizin" vom 3. - 5. Mai in der GEMEINNÜTZIGEN stattfindet, in der Overbeck-Gesellschaft Proustiana aus der Sammlung Reiner Speck ausgestellt.
 
Im Juni werden als Vrbereitung auf die Reise zur documenta13 zwei Veranstaltungen über die Geschichte dieser bedeutenden, internationalen Kunstausstellung stattfinden.
 
Zu jeder Ausstellung werden mindestens fünf Führungen von Marlies Behm (Künstlerische Leiterin), der wissenschaftlichen Assistentin und der FKJlerin angeboten.
 
Die genauen Termine entnehmen Sie bitte den Ausstellungseinladungen, unserer Website oder der Tagespresse.