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Ausstellungen 2013
 
Informationen zu den einzelnen Ausstellungen:
 
David Tremlett
24. Februar - 07. April

"Vielleicht sehe ich auch zu tief in die Dinge hinein"
05. Mai - 23. Juni 
 
Wortkünstler - Herta Müller
27. Juli - 20. Oktober
 
Christoph Zellweger - Rituals of Self Design
17. November - 02. Februar
 
Volker Lang - 8 1/2 circus space
Frühling bis Herbst 


 
David Tremlett
 
24.02. - 07.04.
 

David Tremlett (*1945) ist einer der bedeutendsten Künstler Großbritanniens mit einer Vielzahl von Ausstellungen in den renommiertesten internationalen Museen. Er nahm 1972 an der legendären documenta 5 von Harald Szeemann teil und war 1992 für den Turner-Prize nominiert. Obwohl er Bildhauerei studierte, ist sein bevorzugter Arbeitsbereich die Wandmalerei, häufig temporär und meist ortsbezogen angelegt. Durch die Verwendung von Pastellkreide, die mit den Händen in die Oberfläche eingerieben wird, erreicht er eine quasi architektonisch gebaute materielle Qualität der Wände. Nochmals gesteigert wird sie durch ein Form- und Farbvokabular, das auf das historisch und baulich Spezifische des vorgefundenen Ortes Bezug nimmt. 

 

Für die Overbeck-Gesellschaft gestaltet David Tremlett drei verschiedene Räume mit einer großflächigen Wandmalerei, mit Zeichnungen, Reisefotografien und einem Konvolut von Arbeiten aus seiner privaten Sammlung, die noch nicht öffentlich gezeigt wurden.
 
 
Ausstellungsansicht, Foto: Katarina Horst
 
 
 
David Tremlett: Walldrawing London #26Fsq, 2012


 

"Vielleicht sehe ich auch zu tief in die Dinge hinein" 

 
05.05. - 23.06.
 

Im Rhythmus von drei Jahren zeigt die Overbeck-Gesellschaft Gruppenausstellungen, in denen kleinformatige Arbeiten, Editionen oder auch Präziosen des Kunsthandwerks präsentiert werden. Daran knüpft diese Schau an. Vorgestellt werden in diesem Rahmen aber auch Jahresgaben von Künstlerinnen und Künstlern, die in den letzten Jahren im Pavillon ausgestellt haben. Dan Perjovschi, Akane Kimbara, Hendrik Loerper, Lone Haugaard Madsen und Alexander Wolff. Ergänzt wird diese Auswahl durch hochkarätige, kleinformatige Werke der Bildenden und Angewandten Kunst. Dafür wird eine besondere Ausstellungsarchitektur entwickelt. 

 

Der Reiz dieses Ausstellungskonzepts liegt darin, dass die Präsentation von Einzelwerken ohne den zusammenschließenden Kontext eines übergreifenden Themas das Einzigartige und die Tiefe der Dinge in den Fokus nimmt - und damit den kommunikativen Spielraum der Betrachter erweitert. 

 


Hendrik Lörper: Schaum, 2011



 
Wortkünstler/Bildkünstler. Von Goethe bis Ringelnatz. Und Herta Müller
 
26.07. - 20.10.

 

Künstlerische Doppelbegabungen sind keine Seltenheit. Immer wieder haben sich kreativ Schaffende in künstlerischen Medien hervorgetan, die nicht ihrer originären Betätigung entsprechen. Dichter, deren eigentliche künstlerische Wirkung im geschriebenen Wort liegt, haben vielfach eigenständige bildkünstlerische Werke geschaffen, die das Spektrum der Kreativität erweitern und vollkommen neue Aspekte künstlerischen Ausdrucks dokumentieren. Malerei wie Zeichnung stehen hier gleichberechtigt neben dem schriftstellerischen Anspruch des primären Werkes.

 

Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller (*1953) ist Wortkünstlerin und Wortsammlerin.  Sie sammelt Worte aus den Printmedien ein. Diese Worte sind der Fundus, aus dem sie Wortbilder entwickelt. In ihren Collagen fügen sich Worte aus fremden Kontexten zu einem neuen Ganzen, das die Fantasie des Betrachters beflügelt.

 

Die Overbeck-Gesellschaft zeigt in Kooperation mit dem Museum Behnhaus Drägerhaus ein Ausstellungsprojekt der Internationalen Tage Ingelheim.

 

(c) Herta M¸ller Aus: Herta M¸ller, "Vater telefoniert mit den Fliegen", Carl Hanser Verlag 2012


 
Christoph Zellweger - Rituals of Self Design
 
17.11. - 02.02.
 

Christoph Zellwegers (*1962) Fragestellungen sind ebenso konsequent entwickelt, wie radikal künstlerisch umgesetzt. In der Overbeck-Gesellschaft zeigt er Installationen, Fotografien und Objekte.

In eine Lübecker Familie mit einer langen Tradition von Gold- und Silberschmieden hineingeboren, ist er nach zehn Berufsjahren als Juwelen-Goldschmied und Designer Chef d’Atelier einer der führenden Schmuckhersteller Zürichs. Dann folgt ein Studium an einer der renommiertesten Kunsthochschulen der Welt, dem Royal College of Art in London, wo er sich in den interdisziplinären Diskurs der aktuellen Kunstszene einbringen kann.

Schwerpunktmäßig kreisen seine Untersuchungen um das Thema Identität und menschlicher Körper, um ethische Fragestellungen im Bereich der Gentechnologie, der kosmetischen Chirurgie, Prosthetik und Transplantationsmedizin. Mit der ihn auszeichnenden handwerklich-technischen Perfektion bewegt Christoph Zellweger sich damit im Grenzbereich zwischen Bildender Kunst und Design und in einem Spannungsfeld, als deren Eckpunkte die französische Künstlerin Orlan mit ihren realen Gesichtsoperationen und die Engländer Jake und Dinos Chapman mit ihren körpermanipulierten kindlichen Figurengruppen gelten können. 
 
 
 
Christoph Zellweger: 'boobs' from the incredibles series; wax, 2010 
 


 

Volker Lang „8 ½ circus space“

 
Frühling bis Herbst
 

Von Frühling bis Herbst 2013 wird im Garten der Gemeinnützigen das Projekt „8 ½ circus space“ von Volker Lang (*1964) zu sehen sein.

Hierbei handelt es sich um ein eigens konstruiertes Zelt, das in die Tradition des Wanderzirkus’ einzuordnen ist. Es steht für das Fantastische, das die Gaukler in die Alltagswelt der Leute brachten. Auch „8 ½ circus space“ wird dieser Funktion gerecht: 6-8 Veranstaltungen sind als musikalisches Programm geplant, das Volker Lang gemeinsam mit dem Musiker und  Komponisten Michael Riessler erarbeitet hat. Das Geheimnisvolle, das durch ein Zirkuszelt an so ungewöhnlichem Ort hervorgerufen wird, wird durch die Dinge, die sich dort ereignen werden, wie etwa artistische und pantomimische Aufführungen, noch verstärkt.

Neben den von Volker Lang geplanten und somit zum Kunstwerk gehörenden Aufführungen, wird das Zelt für viele weitere kulturelle Veranstaltungen offen stehen. So ist es zum Beispiel auch ein Rahmen für die Fortsetzung der Initiativen

„Stadt der Wissenschaft“ im Jahr 2013.  

 
 
  Volker Lang: VGB Kunst Bonn, 2006
 


  
Veranstaltungen und Führungen 2013
 
05.03. Dienstagsvortrag in der GEMEINNÜTZIGEN, Prof. Dr. Thomas Wagner: 13x Documenta.
30.03. Klopf! Klopf! Historische Spaziergänge.  Zum Gedenken an Palmarum 1942.
04.04. Afterwork V - David Tremlett.
14.04. In Kooperation mit dem kommunalen Kino: Georg Baselitz. Filmvorführung mit einer Einführung von Marlies Behm.
18.04. Almut Linde: Radical Beauty. Buchvorstellung und Performance.
20.06. Afterwork VI - Vielleicht sehe ich auch zu tief in die Dinge hinein.
09.05. Volker Lang 8 1/2 circus space. Eröffnung des Zirkuszeltes.
31.08. Lübecker Museumsnacht.
17.10. Afterwork VII - ... Und Herta Müller.