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Jahresgaben 2016
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Dan Perjovschi
geb. 1961 in Sibiu, lebt und arbeitet in Bucharest

Die Wandzeichnungen des rumänischen Künstlers Dan Perjovschi
folgen der Sprach- und Bildwelt von politisch satirischer Karikatur
und Graffiti. Einflüsse von Medien und Literatur sind in den mit wenigen
Strichen und Linien ausgeführten Zeichnungen verwoben. Sie kommen-
tieren politische Ereignisse, vermischt mit Kommentaren zu lokal sowie
weltweit bedeutsamen Geschehnissen. Perjovschis Zeichnungen stellen
unbequeme Fragen an die postsozialistische Identität, zugleich weisen
sie auf doppelbödige Weise die westliche Lesart der Ostkunst als historisch
obsolet zurück. Perjovschi versteht die Rolle des Künstlers im Postsozial-
ismus vor allem politisch; er ist Mitbegründer der oppositionellen Wochen-
zeitung „22“ und seit 1991 ihr politischer Illustrator und Art Director.
 
Ausstellungen (Auswahl): Overbeck-Gesellschaft, Lübeck (2011); Total
Museum of Contemporary Art, Seoul, Korea (2011); San Francisco Institute
of the Arts, San Francisco (2010); Royal Ontario Museum, Toronto,
Canada (2010); Museum Ludwig, Köln (2005). 
 



Dan Perjovschi, Budget!, 2011, 29,5 x 42 cm, Bleistift auf Papier, Courtesy the artist
 
Preis für Mitglieder: 700 €, für Nichtmitglieder: 950 €


 
Dan Perjovschi, Thinking Future, 2011, 29,5 x 42 cm, Bleistift auf Papier,
Courtesy the artist
 
Preis für Mitglieder: 700 €, für Nichtmitglieder: 950 €
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Stefan Pfeiffer
geb. 1981 in Schwedt an der Oder, lebt und arbeitet in Berlin

Die Malereien von Stefan Pfeiffer sind von einer ironischen Distanz
zu stilistischen Ideologien geprägt. Die Orientierung am Gegenständ-
lichen verläuft bei ihm oftmals in abstrakte Kompositionen. Pfeiffer
spielt mit dem Wiedererkennungseffekt, der sich bei genauerer Betracht-
ung auch wieder negieren kann. Er variiert Oberflächenstrukturen, die
dem Betrachter ironisch vor Augen führt, wie beiläufig er Dinge und
Begebenheiten in seiner Umgebung nur noch wahrnimmt, dass nur noch
ästhetische Zusätze, zum Beispiel skulpturale Elemente, die der Künstler
verwendet, Ähnlichkeiten zu einer Alltagsästhetik erkennen lassen. Pfeiffer
erzeugt, indem er Oberflächen wie Hautpartien oder PVC-Beschichtungen
aussehen lässt, Trompe L’oeil-Effekte. In diesem Spiel mit der Wieder-
erkennung gehört Pfeiffer zu jener Künstlergeneration, die ihre Gemälde
ohne Vorbehalte mit skulpturalen, fotografischen und filmischen Elementen
ergänzt, die Malerei aus ihrer klassischen medialen Begrenzungen löst
und ihr somit einen installativen Charakter verleiht.

Ausstellungen (Auswahl): Kunstverein Oldenburg (2017); Overbeck-
Gesellschaft, Lübeck (2015); Galerie der Stadt Remscheid (2014);
Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf (2013); Kunstverein Heppenheim
(2010).
 
 
 
Stefan Pfeiffer, Hunter, 2016, Mischtechnik auf Leinwand,
50 x 40 cm, Courtesy the artist
 
Preis für Mitglieder: 1450 €, für Nichtmitglieder: 2300 € 
 
 
 
Stefan Pfeiffer, Amateur, 2016, Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 40 cm,
Courtesy the artist
 
Preis für Mitglieder: 1450 €, für Nichtmitglieder: 2300 €
 
 
 
Stefan Pfeiffer, Aerobic, 2016, Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 40 cm,
Courtesy the artist
 
Preis für Mitglieder: 1450 €, für Nichtmitglieder: 2300 €
 
 
 
Stefan Pfeiffer, Public, 2016, Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 40 cm, Courtesy the artist
 
Preis für Mitglieder: 1450 €, für Nichtmitglieder: 2300 €
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Sophie Schweighart
geb. 1990 in München, lebt und arbeitet in Hamburg

Sophie Schweigharts inszenierte Fotografien erzählen Geschichten,
vielleicht von Träumen, Fantasien, surrealen Imaginationen inspiriert,
ohne jedoch ein genaues Geschehen vorzugeben, eine bestimmten
Handlungsfolge visuell näher zu beschreiben, viel eher sind es Dar-
stellungen innerer Seelenleben, Gedankenräume, Traum- oder Wahn-
zimmer, Orte von psychischer Intensität, die Gefühle transportieren.
Seit 2014 arbeitet die junge Hamburger Künstlerin an raumgreifenden
Installationen, die sie zuvor für ihre fotografischen Arbeiten in einem
Studio inszenierte. Nun geht sie mehr und mehr in den Raum, bezieht
konkrete Orte, Kontexte, äußere Bedingungen in ihre Konzepte ein und
arbeitet mit der direkten Wirkung und Beziehung zum_zur Betrachter_in
und bleibt dennoch ihrer ganz eigenen Welt, Narration und Formsprache
behaftet.

Ausstellungen (Auswahl): Overbeck-Gesellschaft, St. Petri zu Lübeck (2016);
HFBK Hugs, Hamburg (2015); Max Ernst Museum des LVR, Brühl (2015);
folgendes/HFBK, Hamburg (2015); Goldener Pudel Club, Hamburg (2014).
 
 
 
Sophie Schweighart, 3 Scheiben zum Schutz, 2015, C-Print, 76 x 113 cm,
Auflage: 2/3+AP, Courtesy the artist
 
Preis (gerahmt) für Mitglieder: 1400 €, für Nichtmitglieder: 2000 €
 
 
 
Sophie Schweighart, Schwarm, 2013, C-Print, 76 x 105 cm, Auflage: 2/3+AP,
Courtesy the artist
 
Preis (gerahmt) für Mitglieder: 1200 €, für Nichtmitglieder: 2000 €
 
 
 
Sophie Schweighart, Frost, 2014, C-Print, 76 x 105 cm, Auflage: 2/3+AP,
Courtesy the artist;
 
Preis (gerahmt) für Mitglieder: 1200 €, für Nichtmitglieder: 2000 € 
 
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Joep van Liefland
geb. 1966 in Utrecht, lebt und arbeitet in Berlin

In seiner Arbeit befasst sich Joep van Liefland mit der Phänomenologie
der Medien und deren kontinuierlicher Transformation. Der Schwerpunkt
liegt dabei auf den Themen Vergänglichkeit und Auflösung, die mit dem
technologischen Fortschritt einhergehen. Den Kern seiner Arbeit bildet
eine immer weiter wachsende Sammlung von „Hardware“, die neben
50.000 Videokassetten auch Videohüllen, Videogeräte, Fernbedienungen,
alte Fernseher und Computer umfasst. In Video Palace, eine Serie von
Installationen die van Liefland 2002 begann und die bis heute ein „Work
in Progress“ ist, schöpft der Künstler aus diesem Archiv, indem er Elemente
immer wieder neu zusammenstellt um verschiedene thematische Schwer-
punkte zu ergründen. Neben original Material, readymades wie zum Beispiel
der Videokassetten präsentiert er Bronzeskulpturen und Siebdrucke, die
eben jene Objekte abbilden, thematisieren und somit auf sonderbare Weise
überhöhen. So setzt van Liefland der lange überholten und bereits in Ver-
gessenheit geratenen Technik des „Prä-Internet“-Zeitalters auf der einen
Seite ein Denkmal, verweist aber andererseits auf die Vergänglichkeit jeder
Technik, unabhängig davon, wie revolutionär die Errungenschaft einst ge-
wesen sein mag. Vielleicht erinnert van Liefland an das Weggeworfene,
um zu antizipieren was in Zukunft vergessen werden wird.
 
Ausstellungen (Auswahl): Overbeck-Gesellschaft, Lübeck (2016); Ramiken
Crucible, New York (2015); Galerie Kai Erdmann, Hamburg (2011); Kunst-
verein Augsburg (2011); Stedelijk Museum, Amsterdam (2010); AMP Gallery,
Athen (2009).


 
Joep van Liefland, RGB-203, 2015, Siebdruck auf Papier, 32,7 x 42,7 cm,
Courtesy the artist
 
Preis (gerahmt) für Mitglieder: 1200 €, für Nichtmitglieder: 1800 €
 


 
Joep van Liefland, RGB-204/5, 2015, Siebdruck auf Papier, je 72,7 x 52,7 cm,
Courtesy the artist
 
Preis (gerahmt) für Mitglieder je: 1800 €, für Nichtmitglieder je: 3200 € 
 
 

 
 
 
 
Joep van Liefland, Untitled (VHS 1/2/3), 2015, Bronze, je 18 x 10,4 x 2,7 cm,
Courtesy the artist
 
Preis für Mitglieder je: 1500 €, für Nichtmitglieder je: 2200 € 

 
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Cornelius Völker
geb. 1965 in Kronach, lebt und arbeitet in Düsseldorf
 
Der Düsseldorfer Maler Cornelius Völker arbeitet nach Modellen vor Ort in
seinem Atelier. Er denkt in Serien, das heißt er schafft von ein und derselben
Motivsituation unterschiedliche Momentaufnahmen, die die Vielfältigkeit eines
Sujets offenlegen. Die Motivauswahl zeigt Dinge und Begebenheiten aus dem
Alltag, die wir häufig nur noch beiläufig wahrnehmen, weil sie uns selbstver-
ständlich erscheinen. Völker geht es nicht darum, die dargestellten Dinge und
Personen in einem Idealzustand wiederzugeben, sondern vielmehr ihr eher zu-
fällig vorgefundenes Erscheinungsbild, so wie bei der Serie von Cocktails aus
dem Jahr 2012: Gläser mit alkoholischen Getränken, wie man sie auf zahlreichen
Partys vorfindet Cornelius Völker wendet selten nur ein einziges malerisches Mittel
auf das gesamte Bild an. Meist treffen »vollkommen unterschiedliche, gegensätz-
liche Umgangsmodi mit der Farbe in einem Bild aufeinander: Pastose Partien
werden von flachen begrenzt, sichtbarer Pinselduktus wechselt mit monochrom
strukturlosen Partien etc.« (Reinhard Spieler).
 
Ausstellungen (Auswahl): Kunsthalle Emden (1915); Kunstmuseum Esbjerg (2014);
Von der Heydt-Museum, Wuppertal (2012); Mönchehaus Museum moderner Kunst,
Goslar (2011); Villa Stuck, München (2011); Kunsthalle Göppingen (2009).
 
 
 
 
 
 

 
Cornelius Völker, Cocktail, 2012, Ölfarbe auf Papier, je 35 x 50 cm,
Courtesy the artist
 
Preis (gerahmt) für Mitglieder: 2.450 €, für Nichtmitglieder: 3.650 €