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Christop Dettmeier – DARKSTAR
Eine Ausstellung der Overbeck-Gesellschaft, des St. Petri Kuratoriums
 
14. Oktober – 11. November 2018in St. Petri zu Lübeck
 
Die Ausstellung „Darkstar“ bildet den Abschluß einer vierteiligen Reihe (2014-2018), in der sich Christoph Dettmeier (*1966) genau 100 Jahre nach den Ersten Weltkrieg mit dessen gegenwärtiger Rezeption und der medialen Präsenz anlässlich seines Beginns und weiteren Verlaufs auseinandersetzt.

Die zu den verschiedenen Ausstellungen konzipierten Werke versuchen Aspekte einer grundlegenden Veränderung in Begriffen wie Natur, Material und Schöpfung anhand der für den Ersten Weltkrieg charakteristischen Figuren des Zombie und des Cyborg sichtbar zu machen. Ziel ist es das Phänomen vom „Großen Krieg“ in seiner Aktualität collagenhaft einzukreisen, gleichzeitig aber auch zu zeigen, wie eine mediale und museale Präsentation bzw. Inszenierung des historischen Dramas den Blick auf die wirklichen Folgen für die europäische Gesellschaft als Ganzes trübt.

Die Architektur der St.Petri Kirche wird sowohl formal als auch inhaltlich verbindend wirken. Dem Sakralraum werden die (Schauer-) Märchenwälder ehemaliger Schlachtfelder (rote Zonen) gegenübergestellt und mit einer collagenartigen Bilderflut und Erster-Weltkrieg-Computerspielen konfrontiert. So kann thematisch die Brücke geschlagen werden zwischen mystischem Verlust, verändertem Naturbegriff und der kirmeshaften Aufbereitung des Ersten Weltkriegs in den Medien und der Versuch gestartet werden, die Aufmerksamkeit auf die tatsächlichen immer noch virulenten Folgen und Auswirkungen auf eine globalisierte Gesellschaft zu lenken.


 
Christoph Dettmeier, Darkstar, Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott. 
 
 
 
 
Christoph Dettmeier, Darkstar, Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott.  
 

 

Christoph Dettmeier, Darkstar, Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott. 

 
 
 
Christoph Dettmeier, Darkstar, Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott.  

 
 
 
Christoph Dettmeier, Darkstar, Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott.  

 
 
 
 Christoph Dettmeier, Darkstar, Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott.  

 
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Regionale Vier "far out"
Stipendiatinnen und Stipendiaten der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und der Investitionsbank Schleswig-Holstein 2016/17
 
2. – 16. September 2018, Kulturwerft Gollan, Kettenlager
Einsiedelstraße 6, 23554 Lübeck
 
Jährlich vergibt das Land Schleswig-Holstein Arbeits- und Reisestipendien an herausragende Akteure aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Musik und Theater. Seit 2012 bietet die Präsentationsreihe Regionale im Zweijahresrhythmus einen pointierten Überblick über die aktuellen Jahrgänge.

Aus dem weiten Spektrum interdisziplinärer Themen der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Jahre 2016 und 2017 leitet sich auch für die Regionale Vier, von der Eröffnung in Lübeck am 2. September bis zum letzten Ausstellungstag in Berlin am 21. Oktober, ein breitgefächertes Programm an Lesungen, Performances, Konzerten und Gruppenausstellungen ab: Die Beiträge sind Aufführungen Neuer wie klassischer Musik, reichen von Erzählung und Roman über eine Lyrikübersetzung bis zur Klangmaschine, von einer Portraitreihe und ortsbezogenem Environment bis zum Artistic-Research-Projekt und einer 133-Kilometer Nachtwanderung zur Erkundung der Dunkelheit in Schleswig-Holstein.

Mit der Wahl vier ganz unterschiedlich angelegter Schauorte wird den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit eröffnet, gleichzeitig von verschiedenen Blickwinkeln aus wahrgenommen zu werden. Vice Versa ergibt sich eine Mehrzahl von Perspektiven auf das topografische Schleswig-Holstein als Stand- und Bezugsort aktueller Kunst und Kultur. Ziel der Regionale ist es, ausgewählte Positionen zeitgenössischer Kunst und Kultur mit Bezug zu Schleswig-Holstein zu publizieren, den Kontakt zu den Akteuren aufzunehmen, zu intensivieren, aufrechtzuerhalten und zu pflegen. Weiterhin wollen wir im Rahmen der Präsentationsreihe einen Diskurs um die konstitutiven Bedingungen und Merkmale künstlerischer und ausstellender Praxis in Schleswig-Holstein und deren Fördermöglichkeiten fortschreiben. Als stetig fortzusetzende Biennale bietet hierfür das Format der Regionale die Grundlage einer fruchtbaren Gesprächssituation.

Es sprechen:

Dieter Witasik, 1. Vorsitzender der Overbeck-Gesellschaft
Dr. Oliver Grundei, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes
Schleswig-Holstein
Dr. Anette Froesch, Investitionsbank Schleswig-Holstein
Sönke Kniphals, Kurator


Programm:

Lucie Delhaye spielt »Dialogues Rêvants« für Harfe von Ansgar Beste
Jonis Hartmann liest aktuelle Texte
Nora Jacobs zeigt die Performance »STARLET_TV«

Ausstellung mit:

Antje Feger/Benjamin F. Stumpf
Britta Finaske
Nora Jacobs
Torben Laib
Yeongbin Lee
Madeleine Christin Leroy
Philipp Röhe Hansen
Schlichting
Anne Steinhagen
Johanna Tiedtke
 
Kuratorenführung am 16. September 2018, um 15.00
 
Wir laden Sie und Ihre Freunde ganz herzlich nach Lübeck, Glückstadt, Kiel und Berlin ein.
 
Lübeck: Overbeck-Gesellschaft in der Kulturwerft Gollan: 02. – 16. September 2018, Öffnungszeiten: Fr, Sa, So: 11–17 Uhr
Glückstadt: Palais für aktuelle Kunst: 09. September – 14. Oktober 2018, Offnungszeiten: Fr, Sa, So: 13–17 Uhr
Kiel: ONspace, 27. September – 11. Oktober 2018, Öffnungszeiten: Di, Mi, Do + So: 15 – 18 Uhr
Berlin: Mehrzweckhalle Flutgraben e.V., 18. – 21. Oktober 2018, Offnungszeiten: Fr, Sa, So: 11–17 Uhr
 
nähere Informationen unter www.regionale-sh.de
 
 
 
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Georges Adéagbo – Jeden sein Kruez..! Lübeck von gestern, Lübeck von heute..!
Eine Ausstellung der Overbeck-Gesellschaft, des St. Petri Kuratoriums und Stephan Köhler (Kulturforum Süd-Nord)
 
29. Juli – 26. August 2018 in St. Petri zu Lübeck
 
Die künstlerische Praxis von Georges Adéagbo (*1942) ist ein Erzählen mit Dingen. In raumgreifenden Installationen kombiniert er Bilder, Objekte, Fundstücke und Artefakte zu komplexen Geschichten rund um die Themenkreise Kolonialismus, Religion und Kunst. Dabei entstehen fein- und grobmaschig verwebte Narrative, Assoziationsketten und Diskussionen um Identität und Differenz, die als kulturgeschichtliche Puzzles mit hohem kritischen Potenzial akademische Diskurse und Alltagkultur zusammenbringen. Adéagbos Assemblagen starten immer von einem zentralen Objekt, das eine bestimmte Idee oder einen Kontext symbolisiert von dem aus sich Assoziationsketten materialisieren. Eine wesentliche Tätigkeit ist das Sammeln von Symbolträgern am jeweiligen Ausstellungsort. Adéagbo taucht in den lokalen Kontext ein, um die Identität des Ortes kennenzulernen. Die bei diesem Umherschweifen gesammelten Objekte und Informationen werden den Installationen einverleibt. Auf diese Weise schreibt sich ein ortspezifischer Moment in seine Themen ein. In Adéagbos westafrikanischer Perspektivierung entsteht so ein transkultureller Dialog. Seine Arbeiten demonstrieren einen kulturellen Transfer, der nicht mehr eurozentristisch gedacht ist. In diesem Sinne sind seine Installationen ein alternatives Modell von Globalisierung, das die Dinge zum Reden bringt über die Menschen, die sie machen und benutzen.


Georges Adéagbo, Jedem sein Kreuz..! Lübeck von gestern, Lübeck von heute..!
Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott. 
 
 
Georges Adéagbo, Jedem sein Kreuz..! Lübeck von gestern, Lübeck von heute..!
Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott. 
 
 
Georges Adéagbo, Jedem sein Kreuz..! Lübeck von gestern, Lübeck von heute..!
Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott. 
 
 
Georges Adéagbo, Jedem sein Kreuz..! Lübeck von gestern, Lübeck von heute..!
Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott. 
 
 
Georges Adéagbo, Jedem sein Kreuz..! Lübeck von gestern, Lübeck von heute..!
Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott. 
 
 
Georges Adéagbo, Jedem sein Kreuz..! Lübeck von gestern, Lübeck von heute..!
Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott. 
 
 
Georges Adéagbo, Jedem sein Kreuz..! Lübeck von gestern, Lübeck von heute..!
Ausstellungsansicht St.Petri, Foto: Fred Dott. 
 
 
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DO LIKE ME! Weibliche Interventionen im Netz

Eine Ausstellung der Overbeck-Gesellschaft und des St. Petri Kuratoriums

 
11. Februar – 25. März 2018 in St. Petri zu Lübeck
 
 
Eine der wichtigsten Hinterlassenschaften feministischer Kunst der 1970er-Jahre ist die fotografische Dekonstruktion weiblicher Genderidentität. Künstlerinnen erkundeten Bereiche des Weiblichen,seine Objekthaftigkeit und Zwänge, um ausgeklügelte Verwandlungsstrategien einer hybriden Identität zu kreieren. Doch wie offenbart sich der Feminismus heute, fünfzig Jahre nach 1968? Die Ausstellung „DO LIKE ME! Weibliche Interventionenim Netz“ thematisiert künstlerischeDistinktionsstrategien des Feminismus im Zeitalter von Instagram und Facebook. Bot die Kamera zu Beginn der 1970er-Jahre noch die Möglichkeit, dem öffentlichen Blick zu entgehen, wird sie heute von feministischen Künstlerinnen vornehmlich als Werkzeug genutzt, um eine öffentliche Wahrnehmung zu erzeugen, die ausschließlich im Internet existiert. Die Ausstellung geht der Frage nach, inwiefern ihre Positionen noch im Einklang stehen mit den Strategien, Erwartungen und Zielen der feministischen Emanzipation. Der Drang nach Öffentlichkeit, nicht nur bei  zahlreichen selbsternannten Feministinnen der Gegenwart, verwundert kaum, war es doch die Frauenbewegung der 1960er- und 1970er-Jahre, die die Privatsphäre in den Bereich der Öffentlichkeit verlagerte, um ihre Funktionen und Machtstrukturen zu hinterfragen.
 

 
DO LIKE ME! – Weibliche Interventionen im Netz, 2018, Ausstellungsansicht, Foto: Fred Dott  
 
 
DO LIKE ME! – Weibliche Interventionen im Netz, 2018, Ausstellungsansicht, Foto: Fred Dott
 
 
 
DO LIKE ME! – Weibliche Interventionen im Netz, 2018, Ausstellungsansicht, Foto: Fred Dott
 
 
 
 
DO LIKE ME! – Weibliche Interventionen im Netz, 2018, Ausstellungsansicht, Foto: Fred Dott 
 
 
 
 
DO LIKE ME! – Weibliche Interventionen im Netz, 2018, Ausstellungsansicht, Foto: Fred Dott
 
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