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Lothar Götz – Back to the future
 
ab 6. Mai 2019 
 
Für den Overbeck-Pavillon entwickelte Lothar Götz (*1963 in Günzburg, lebt in London) zwei Wandarbeiten, die sich als plastischer Kontrast zur funktionalen Neutralität des im Stil der »Weißen Moderne« errichteten Baus lesen lassen und dazu anregen den Ort als Raum wahrzunehmen. Die großen geometrischen Farbfelder an der Fassade und im Foyer entstanden aus der direkten Auseinandersetzung mit den formalen Gegebenheiten der Architektur, seiner Geschichte und seiner Nutzung. Das entspricht Götz’s künstlerischer Praxis seine Arbeiten sowohl ortsspezifisch, das heißt in direktem lokalem Bezug zu entwickeln, als auch das Medium der Ausstellung immer mitzudenken. Es geht ihm nicht nur um die Bildproduktion als solche, sondern auch um das Erzeugen von Räumen, von Stimmungsräumen, in denen Wahrnehmung und Erkenntnis zur Disposition stehen.
 
 
Lothar Götz, never too late, 2019, Fassadenfarbe, 280 x 515 cm, Installationsansicht Overbeck-Gesellschaft,
Foto: Fred Dott.
 
 
Lothar Götz, Sturm und Drang, 2019, Wandfarbe, 505 x 484 cm, Installationsansicht Overbeck-Gesellschaft,
Foto: Fred Dott. 
 

Lothar Götz, Sturm und Drang, 2019, Wandfarbe, 505 x 484 cm, Installationsansicht Overbeck-Gesellschaft,
Foto: Fred Dott.  
 
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Jonathan Meese – Dr. Zuhause:K.U.N.S.T (Erzliebe) - Vater / Liebe
 
30. März – 9. Juni 2019 
 
In der Kunstgeschichte wird Jonathan Meese vielfach mit bedeutenden Vorgängern wie Joseph
Beuys oder Anselm Kiefer assoziiert. Mit dem Kunsthistorischen Museum Wien, der National-
galerie Prag und der Pinakothek der Moderne zeigten allein in den letzten beiden Jahren wichtige
Institutionen das bildnerische Werk des Künstlers und sorgten international für Aufmerksamkeit.

In der Overbeck-Gesellschaft wird Jonathan Meese die drei hufeisenförmig ineinander über-
gehenden Räume dafür nutzen, vor Ort erstmals in seinem künstlerischen Schaffen einen
malerischen Fries anzufertigen. Gemäß seiner »totalen« Ablehnung jeglicher Form von
Ideologie, die seiner Ansicht nach doktrinär auf die Menschen einwirkt und ihnen vorschreibt,
wer oder was sie zu sein haben, beziehungsweise was sie tun dürfen und was nicht, wird
Meese seinen für diese Ausstellung entstehenden Fries entideologisieren. Er wird ihn von
seiner rein dekorativen Wirkung sowie von jeglichen funktionalen gestalterischen Vorschriften
befreien, um damit seinen panoramaähnlichen Möglichkeiten neuen Raum zu bieten.
 

Jonathan Meese, Dr. Zuhause:K.U.N.S.T. (Erzliebe) - Vater / Liebe, Ausstellungsansicht
2019 © Foto: Jan Bauer.net, courtesy: jonathanmeese.com
 
 
Jonathan Meese, Dr. Zuhause:K.U.N.S.T. (Erzliebe) - Vater / Liebe, Ausstellungsansicht
2019 © Foto: Jan Bauer.net, courtesy: jonathanmeese.com
 
 
Jonathan Meese, Dr. Zuhause:K.U.N.S.T. (Erzliebe) - Vater / Liebe, Ausstellungsansicht
2019 © Foto: Jan Bauer.net, courtesy: jonathanmeese.com
 
 
Jonathan Meese, Dr. Zuhause:K.U.N.S.T. (Erzliebe) - Vater / Liebe, Ausstellungsansicht
2019 © Foto: Jan Bauer.net, courtesy: jonathanmeese.com
 
 
Jonathan Meese, Dr. Zuhause:K.U.N.S.T. (Erzliebe) - Vater / Liebe, Ausstellungsansicht
2019 © Foto: Jan Bauer.net, courtesy: jonathanmeese.com
 
 
 
weitere Stationen des Ausstellungsprojekts Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)
 
17. Februar – 31. März »Großmutter / Macht« in St. Petri zu Lübeck
17. Februar – 04. August »Großvater / Gold« im Günter Grass-Haus
30. März – 04. August »Mutter / Evolution« in der Kunsthalle St. Annen
07. Mai »Kind / Schlaf« in der Kulturwerft Gollan

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Herbert Hoffmann – Es juckt schon wieder unterm Fell
 
3. Februar – 17. März 2019

Der legendäre Tätowierer Herbert Hoffmann (1919–2010) lebte und arbeitete von den
1950er- bis in die 1970er-Jahre in Hamburg, danach drei Jahrzehnte in Heiden in der
Schweiz, wo er auch verstarb. Spuren hinterließ er nicht nur in Norddeutschland und der
Ostschweiz, sondern weltweit, da er schon zu Lebzeiten eine wahre Kultfigur in der
Tattoo-Szene war. Weniger bekannt ist, dass Hoffmann als Fotokünstler aktiv war und
wunderbare Portraits von Menschen anfertigte, die er tätowiert hatte.
Die Overbeck-Gesellschaft widmet dem Künstler Herbert Hoffmann mit mehr als 100
Werken die bisher umfassendste Ausstellung. Neben bekannten Portraits seiner Kunden
werden dem Publikum erstmals einige noch nie zuvor gesehene Arbeiten und Dokumente
präsentiert, die sowohl Hoffmanns präzises fotografisches Vorgehen sichtbar machen als
auch sein Interesse an der Geschichte der Portraitierten, die er ebenfalls auf Papier fest-
hielt, in schriftlicher Form mit Schreibmaschine geschrieben. Durch Hoffmanns Arbeit
entsteht folglich nicht nur ein hoch ästhetisiertes und poetisches Bild über Tätowierte,
sondern auch ein eindrückliches Generationenbild, das die jüngere Generation bis in die
Gegenwart stark beeinflusst hat. 
 
Herbert Hoffmann - Es juckt schon wieder unterm Fell, Ausstellungsansicht, courtesy Galerie Gebr. Lehmann Dresden, Foto: Fred Dott
 
 
Herbert Hoffmann - Es juckt schon wieder unterm Fell, Ausstellungsansicht, courtesy Galerie Gebr. Lehmann Dresden, Foto: Fred Dott
 
 
Herbert Hoffmann - Es juckt schon wieder unterm Fell, Ausstellungsansicht, courtesy Galerie Gebr. Lehmann Dresden, Foto: Fred Dott
 
 
Herbert Hoffmann - Es juckt schon wieder unterm Fell, Ausstellungsansicht, courtesy Galerie Gebr. Lehmann Dresden, Foto: Fred Dott
 
  
Herbert Hoffmann - Es juckt schon wieder unterm Fell, Ausstellungsansicht, courtesy Galerie Gebr. Lehmann Dresden, Foto: Fred Dott
 
 
Herbert Hoffmann - Es juckt schon wieder unterm Fell, Ausstellungsansicht, courtesy Galerie Gebr. Lehmann Dresden, Foto: Fred Dott
 
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Privatland – Jahresgaben 2018
 
3. Februar – 17. März 2019