Home
   Das Konzept
   Der Verein
   Führungen
   Ausstellungen
   Veranstaltungen
   Pressespiegel
   Ihr Besuch
   Mitgliedschaft
   Jahresgaben
     Jahresgaben 2018
     Jahresgaben 2017
     Jahresgaben 2016 (1)
     Jahresgaben 2016 (2)
     Jahresgaben 2015 (1)
     Jahresgaben 2015 (2)
   Studienfahrten
   Kunstvereine in Deutschland
   Impressum
   Datenschutz

Georges Adéagbo (*1942 in Cotonou, lebt in Cotonou und Hamburg)
 
Die künstlerische Praxis von Georges Adéagbo ist ein Erzählen mit Dingen. In raumgreifenden Installationen kombiniert er Bilder, Objekte, Fundstücke und Arte-fakte zu komplexen Geschichten rund um die Themenkreise Kolonialismus, Religion und Kunst. Dabei entstehen fein- und grobmaschig verwebte Narrative, Assoziationsketten und Diskussionen um Identität und Differenz, die als kulturgeschichtliche Puzzles mit hohem kritischem Potenzial akademische Diskurse und Alltagkultur zusammenbringen. Adéagbos Assemblagen starten immer von einem zentralen Objekt, das eine bestimmte Idee oder einen Kontext symbolisiert von dem aus sich Assoziationsketten materialisieren. Eine wesentliche Tätigkeit ist
das Sammeln von Symbolträgern am jeweiligen Ausstellungsort. Adéagbo taucht in den lokalen Kontext ein, um die Identität des Ortes kennenzulernen. Die bei diesem Umherschweifen gesammelten Objekte und Informationen werden den Installationen einverleibt. Auf diese Weise schreibt sich ein ortspezifischer Moment in seine Themen ein. Georges Adéagbos Arbeiten demonstrieren einen kulturellen Transfer, der nicht mehr eurozentristisch gedacht ist. Für die Overbeck-Gesellschaft stellt er vier Vitrinen aus seiner Ausstellung Jedem sein Kreuz! Lübeck von gestern, Lübeck von heute als Jahresgaben zur Verfügung.