Menü

Andrew Gilbert

geb. 1980 in Edinburgh, lebt und arbeitet in Berlin 

Der schottische Künstler Andrew Gilbert kombiniert in seinen Papierarbeiten und raumgreifenden Installationen fiktive Situationen mit historischen Fakten. Anlass sind stets Begebenheiten aus den Zeiten des Kolonialismus, vornehmlich des Britischen Empires, die in der Art seiner Reflexion weit über den geschichtlichen Kontext hinaus-reichen, und deren Konsequenzen bis heute schwer wiegen. Dabei untersucht er auch die Aufarbeitung über jene Zeit in Filmen und Literatur. „Seine Methode ist die Reinkarnation. Indem er im künstlerischen Schaffen in die Rolle eines britischen Majors oder Generals schlüpft, sich fremde Identitäten einverleibt und selbst als reale oder fiktive Gestalt auftritt, gelingt es ihm, die Historie in die Gegenwart zu projizieren“ (Zdenek Felix). Visionen der Vergangenheit und ihre Auswirkungen in der Gegenwart bleiben spürbar. In diesem Kontext setzt sich der in Berlin lebende Künstler mit den Auswirkungen der historischen Fakten in der Kunst auseinander, im Speziellen mit den Expressionisten und deren Umgang mit dem so genannten Primitivismus.

Ausstellungen (Auswahl): 

2016: Overbeck-Gesellschaft, Lübeck / St. Petri zu Lübeck 

2015: Blank Projects, Kapstadt; Tate Gallery, London

2014: Künstlerhaus Bethanien, Berlin

2013: Nanzuka, Tokio; Marta Herford

Andrew Gilbert
Exotic Lady with Oriental Umbrella
2014
Acryl, Aquarell und Fineliner auf Papier
100 x 70 cm


Preis
Mitglieder: 3.900 €
Für Nichtmitglieder: 5.600 €
Bestell-Nr. AG 04
Bestell-Nr. AG 04
Preis
Mitglieder: 3.900 €
Für Nichtmitglieder: 5.600 €
Andrew Gilbert
The Rose of Bagdad
2015
Acryl, Aquarell und Fineliner auf Papier
40 x 30 cm


Preis
Mitglieder: 1.500 €
Für Nichtmitglieder: 2.200 €
Bestell-Nr. AG 05
Preis
Mitglieder: 1.500 €
Für Nichtmitglieder: 2.200 €