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Vladimír Houdek

geb. 1984 in Nové Mĕsto na Moravĕ, lebt und arbeitet in Prag

Die Unterscheidung von gegenständlich und abstrakt in der Kunst besaß noch nie Relevanz, da ein Künstler, wie ein jeder Mensch, bereits einen wahrgenommenen Gegenstand auf die für ihn wesentlichen Dinge reduziert. Jede Übertragung dieser Ästhetik des Alltags unterliegt folglich einer Astraktion. Dem entsprechend unterliegen die Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Filme des tschechischen Künstlers Vladimír Houdek geometrischen Grundprinzipien. Seine Formkompositionen spielen dabei mit der Illusion und Täuschung, die durch eine gewisse Plastizität, das heißt Tiefenwirkung, erreicht wird. Auch wenn die Bezüge in seinen Werken durch geometrische Formprinzipien der Gegenwart bestimmt werden, sind Anklänge an Ideen historischer Vorläufer, wie zum Beispiel des Konstruktivismus und ihre Aneignung von neuen Sinn- und Wahrnehmungszusammenhängen, unverkennbar. Vladimír Houdek hat vier kleinformatige Gemälde als Jahresgaben angefertigt. 

Ausstellungen (Auswahl): 

2015: Overbeck-Gesellschaft, Lübeck; Ludwig Forum, Aachen 

2014: Kunsthalle Ostrava

2013: Nationalgalerie Prag