Menü

Special Times

Jahresgaben 2020

06 Februar - 04 April 2021 - Overbeck-Pavillon

Parallel zur ersten Ausstellung des Jahres bietet die Overbeck-Gesellschaft auch zu Beginn 2021 ihren Mitgliedern wieder Jahresgaben an. Die Beiträge von sieben Künstlerinnen und Künstlern, die 2020 an Ausstellungen teilgenommen haben, decken ein breites Spektrum an Themen, Formaten und künstlerischen Arbeitsweisen ab. Damit bietet sich die exklusive Gelegenheit, Kunstwerke zu einem erschwinglichen Preis zu erwerben und die eigene Sammlung auf- und auszubauen. Der Titel der diesjährigen Jahresgabenausstellung Special Times verweist auf das allgegenwärtige Thema der Corona-Pandemie, die insbesondere für Kunst- und Kulturschaffende eine drastische und außerordentlich schwierige Zeit darstellt. Jeder Käufer einer Jahresgabe fördert nicht nur die Künstlerinnen und Künstler, sondern unterstützt damit maßgeblich das Programm der Overbeck-Gesellschaft. 

Für das Jahr 2020 sind Jahresgaben mit herausragenden Arbeiten von Peyman Rahimi, Dan Peterman, Louis Bindernagel und Laura Laipple (Precious Plastic), Christoph Faulhaber, Yngve Holen und Carola Ernst im Programm.

Für Bestellungen nutzen Sie bitte das Bestellformular. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern per Email unter info@overbeck-gesellschaft.de oder telefonisch unter +49 (0)451 74760 zur Verfügung.

Alle Bilder anzeigen
Stefan Vogel

Draußen ist es schöner

06 Februar - 04 April 2021 - Overbeck-Pavillon und St. Petri zu Lübeck

Die künstlerische Auseinandersetzung von Stefan Vogel (*1981 in Fürth, lebt in Leipzig) ist multmedial geprägt. Sie reicht von Malereien, Zeichnungen, Skulpturen bis hin zu raumgreifenden installativen Arbeiten, wobei interaktive Prozesse, also die Einbindung der Besucher seiner Ausstellung, integraler Bestandteil sind. Zeichen und Notationen, Sprache im Allgemeinen sind dabei vom Einfluss konkreter Poesie geprägt. In seinen Installationen und mehrteiligen Wandarbeiten verbindet er Organisches und Künstliches zu fragilen Beziehungsgeflechten. „Wie ein Kartograph verortet er Pfade, Höhen und Tiefen des auszuweisenden Geländes. Die auf diese Weise entstandenen Bilder erinnern an Brachlandschaften. Vogel deutet sie selbst mit dem Begriff der ‚Gebrache’ und verschärft so den fragilen Zustand des Innehaltens und Nichtausgeschöpftseins“, schreibt die Kunsthistorikerin Anka Ziefer. Die spezifische Material- und Farbästhetik der Werke Vogels basiert auf der Verwendung von Alltagsobjekten, Naturmaterialien und Baustoffen. Bei der Ausstellung in der Overbeck-Gesellschaft handelt es sich um die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers, die vor Ort in Zusammenarbeit mit der St. Petri Kirche, und in einer Ausstellungstournee mit den Kunstsammlungen Chemnitz und der Villa Stuck München realisiert wird.

Alle Bilder anzeigen
Stefan Vogel, Der rechte Winkel, der gekrümmte Zeigefinger und die ewige Baustelle, 2017, Mixed Media, 140 x 170 cm, Privatsammlung, Courtesy Jahn und Jahn, München.